Richard Wagner Verband Wuppertal e.V.

 

Unsere Stipendiaten 2018

Unsere Stipendiaten vor dem Festspielhaus
von links: Sören Golz, Ivan Danilov, Valentin Ruckebier und Katalin Kaján

Weitere Eindrücke vom Grünen Hügel

       

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Unsere Stipendiaten 2018 in alphabetischer Reihenfolge

 

Sören Golz und Ivan Danilov
(Gitarrenduo)

 

 

„Emotionalität und spieltechnische Brillanz“ – es ist sicherlich kein Zufall, dass Zeitungen, Rundfunk und TV im In- und Ausland das gemeinsame Musizieren der beiden Gitarristen Sören Alexander Golz (*1994) und Ivan Danilov (*1992) immer wieder mit diesen Worten charakterisieren. Nicht nur das Publikum der 25. Liechtensteiner Gitarrentage, sondern auch die Gäste des finalen Konzertes beim größten Internationalen Gitarrenfestival Frankreichs in Paris 2016 würdigten das präzise Zusammenspiel und die wortlose Einigkeit im ausverkauften Saal mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Beifall.

Das Studium bei Prof. Alfred Eickholt an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Standort Wuppertal begann für die beiden Nachwuchskünstler bereits im Alter von 14 Jahren. Schon das Jungstudium war geprägt von zahlreichen Konzerten und Wettbewerbserfolgen, u.a. beim bedeutendsten Internationalen Jugendwettbewerb für Gitarre „Andrés Segovia“ der European Guitar Teachers Association (EGTA).

Diese Preisträgerschaften setzten sich während ihres Studiums sowohl solistisch als auch im Gitarrenduo auf internationaler Ebene nahtlos fort. Golz und Danilov gewannen nicht nur den traditionsreichen Wuppertaler Barmenia-Wettbewerb, an dem Ensembles aller Musikhochschulen NRWs teilnahmen, sondern auch den weltweit angesehensten Wettbewerb für Gitarrenduos in Liechtenstein 2016.

Die künstlerische Entwicklung der beiden Gitarristen wurde durch die Zusammenarbeit mit den renommiertesten Künstlern des Instruments, u.a. Sérgio & Odair Assad, Zoran Dukič und Pepe Romero, bereichert.

In Zusammenarbeit mit Sinfonieorchestern führte das Gitarrenduo bereits mehrfach das diffizile „Concierto Madrigal“ von Joaquin Rodrigo auf, zuletzt mit den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von David Marlow.

Mittlerweile sind Sören Alexander Golz und Ivan Danilov gern gesehene Gäste sowie Dozenten auf internationalen Gitarrenfestivals und Gitarrenkongressen. Neben Konzert-Engagements, u.a. in Ecuador, Frankreich, Belgien und der Schweiz, spielten sie bereits auch in den national angesagten Konzerthäusern. Ihr Repertoire umfasst Kompositionen aus nahezu fünf Jahrhunderten der Musikgeschichte sowie eigene Bearbeitungen diverser Werke jeglicher Stilrichtungen.

2017 veröffentlichte das Duo seine Debüt-CD „vir2os“, die von der Fachpresse als „Album von hohem Rang und höchster spielerischer Eleganz“ gewürdigt wurde.

Im Oktober 2017 wurden Sören Alexander Golz und Ivan Danilov als jüngste Preisträger überhaupt in der bereits 60 jährigen Preishistorie für ihr gemeinsames künstlerisches Wirken mit dem Kulturförderpreis des Landes NRW ausgezeichnet, den einst auch die weltberühmte Choreografin Pina Bausch und der Violinist Frank Peter Zimmermann erhielten.

 

 

 

Katalin Kaján
(Sopran)

 

 


Die junge dramatische Sopranistin Katalin Kaján absolvierte die Franz Liszt Musikakademie Budapest und die Universität Szeged als Opernsängerin.

Sie trat bei dem Internationalen Opernfestival in Miskolc, am Nationaltheater Miskolc sowie am Nationaltheater Szeged in diversen Rollen auf.

2009 erhielt sie den Publikums-Preis des Ungarischen Richard Wagner Verbandes.

Außerdem nahm sie am 10. József Simándy Gesangswettbewerb und an anderen internationalen und ungarischen Gesangswettbewerben mit Erfolg teil.

Seit 2012 trat sie in zahlreichen Galakonzerten der Monarchia Operette als Primadonna mit großem Erfolg auf.

Außerdem gibt sie regelmäßig sowohl in Ungarn als auch in Österreich, Italien und Polen Konzerte.

Des Weiteren nahm sie an Meisterklassen von Eva Marton, Maria Temesi, Olivera Miljakovic und Sylvia Sass teil.

Im Jahr 2013 war sie einer der geladenen Gäste des 3. "Breath of Baikal" Opernfestivals in Irkutsk, Russland.

 

 

 

 

  

Valentin Ruckebier
(Komposition)

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Valentin Ruckebier wurde am 13.11.1997 in Wuppertal geboren. Als Sohn zweier Berufsmusiker kam er bereits früh mit Musik in Kontakt und erhielt ab seinem vierten Lebensjahr Unterricht auf der Violine an der Musik- und Kunstschule Remscheid.
2006 nahm er dort auch Klavierunterricht und schreib zeitgleich seine ersten autodidaktischen Kompositionen. Von 2007 bis 2009 nahm er Kompositionsunterricht bei Prof. Thomas Holland-Moritz in Remscheid. Von dort aus wechselte er 2009 in die Kompositionsklasse von David P. Graham an der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf.
2014 wurde er Jungstudent an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Prof. Manfred Trojahn.
Seit dem Wintersemester 2015/16 ist er dort Bachelor-Student. Seine Kompositionen wurden u. a. bei den Bundeswettbewerben "Jugend komponiert" 2009 - 2015, dem Wettbewerb der Augsburger Philharmoniker 2016 und bei dem "International Timo Korhonen Composition Competition" mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
2018 erhielt er den Förderpreis für Musik der Düsseldorfer Jonges e. V.
Kooperationen und Uraufführungen, u. a. für renommierte Festivals und Konzertreihen, erfolgten z. B. mit dem Ensemble MusikFabrik Köln, dem Ensemble notabu Düsseldorf, dem E-Mex-Ensemble, dem Ensemble Horizonte, mit Susanne Kessel, Prof. Udo Falkner, Nicholas Milton, Catherine Larsen-Maguire, den Augsburger Philharmonikern, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, den Kölner Vokalsolisten und dem tanzhaus nrw.
Seit dem Wintersemester 2017/18 studiert er an der RSH Düsseldorf zusätzlich Gesang bei Prof. Ludwig Grabmeier.

 


 

 

 

 

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