Richard Wagner Verband Wuppertal e.V.

 

Unsere Stipendiaten 2011

Unsere Stipendiaten vor dem Festspielhaus
von links: Matthias Heine-Bohnes, Carolin Katzenburg, Haejung Lee, Sang Ywoon Park

Weitere Eindrücke vom Grünen Hügel
                               

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Unsere Stipendiaten 2011 in alphabetischer Reihenfolge

 

Matthias Heine-Bohnes (Bariton)

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Matthias Heine-Bohnes, am 11.12.1979 in Hagen/Westfalen geboren, erhielt seine erste musikalische Förderung im Alter von 11 Jahren in Form von Klavierunterricht. 1992 trat er in den Chor des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen ein. Bald darauf durfte er bereits Solopartien aus Bach-Kantaten singen. Durch diese Erlebnisse stand sein Entschluss zu einer künstlerischen Ausbildung fest.
Nach dem Wehrdienst (Musikkorps) begann er folglich im WS 2000 /2001 an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und der FH Düsseldorf ein Studium im Bereich "Ton und Bildtechnik", das er 2006 mit dem Diplom abschloss. Im Rahmen dieses Studiums ließ er auch seine Stimme weiter ausbilden. Dabei erhielt er acht Semester an der Musikhochschule und zwei Semester privat Gesangsunterricht bei Herrn Professor Lechte und anschließend ein Jahr bei Herrn Martin Ackermann.
Während seiner anschließenden dreijährigen Tätigkeit für eine große Akustikfirma in Düsseldorf nahm er weiterhin parallel Gesangunterricht bei namhaften Professoren. 2008 bestand er die Aufnahmeprüfung im Fach Gesang an der Musikhochschule Köln und studiert seitdem Opern- und Konzertgesang in der Zweigstelle Wuppertal.
Neben der Teilnahme an einem Opernprojekt der HFM Köln sang er in Erkrath die „Johannes-Passion“ von Schütz, wirkte in Essen bei der Großen Chornacht der Essener Chöre mit und trat in Eschweiler beim „Requiem“ von Gounod auf. Es folgte die Teilnahme am „Festival der Stimmen“ in Wuppertal unter der Leitung von Janos Acs und beim „Festival für Alte Musik“ in Düsseldorf mit Kompositionen von Schütz und Bach und vieles mehr.
Anfang 2010 begann er ein Praktikum beim WDR-Chor und ist seit November 2010 freier Mitarbeiter dieses Chors.

 

 

Carolin Katzenburg (Querflöte)

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Carolin Katzenburg, geboren 1987 in Bonn, erhielt ihren ersten Querflöten-Unterricht mit  11 Jahren an der  Musikschule Niederkassel und wechselte nach vier Jahren an die Engelbert-Humperdinck Musikschule Siegburg, in der sie auch Schülerin der Studienvorbereitenden Ausbildung (SVA) wurde. Außerdem wechselte sie 2005 an das Humboldt-Gymnasium mit Musikzweig.

Mehrmalige Auszeichnungen erhielt sie bei den Wettbewerben „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ sowie „Jugend Musiziert“ auf Bundes- und Landesebene. 2005 erspielte sie den Mozart-Preis der Stadtsparkasse Köln.

Nach dem Abitur 2007 nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln bei Prof. Dirk Peppel  in Instrumentalpädagogik und Künstlerischer Ausbildung auf.

Als Piccolo-Flötistin wirkte sie bei Bühnenmusiken der Badischen Staatskapelle Karlsruhe (2007/2008) und der Wuppertaler Oper (2010/2011) mit.

Meisterkurse der HfMT Köln führten sie 2007 und 2010 nach Montepulciano, Italien. Darüber hinaus besuchte sie 2009 den Meisterkurs von Robert Dick (USA) in Wuppertal.

Seit 2009 ist sie zudem pädagogisch als freie Mitarbeiterin der Radevormwalder und der Bergischen  Musikschule tätig.

Sie wirkte unter anderem bei einigen (Ur-)Aufführungen des Manuskriptearchivs des Deutschen Tonkünstlerverbands NRW mit und ist seit 2011 Mitglied im „Orchester Deutsche Einheit“.

 

  

Haejung Lee (Pianistin)

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Haejung Lee, geboren am 11. März 1974 in Seoul, Südkorea, studierte am Staatlichen Moskauer College P. I. Tschaikowski bei Iwan Iwanowich Iwanow, an der Staatlichen Musikhochschule Gnessin für Musik bei Wolkaba Magaritta Micheilowna und an der Universität Mainz bei Evgenni Malinin. 

Von 2003 bis 2009 studierte sie in der Pianoklasse bei Iwan Urwalow nacheinander die Studiengänge Staatliche Musiklehrerprüfung (SMP), Künstlerisches Aufbaustudium und Kammermusik-Aufbaustudium. Letzteres absolvierte sie mit Auszeichnung. Darüber hinaus nahm sie an Meisterkursen bei Renate Kreschmar-Fischer und Ilina Oxipoba teil. 

Seit 2002 begleitet sie bereits verschiedene Chöre, u.a. den Polizeichor Kassel e.V.  

Unter anderem begleitete sie auch während Ihres Studiums Liederabende des Baritons Nikolai Gorlow, eines ehemalige Ensemblemitgliedes des Bolshoi-Theater, interpretierte Franz Schuberts Die schöne Müllerin mit dem Bariton Michael Nelle und gab mit dem Oboisten Florian Oberhofer, Mitglied des Tiroler Symphonie-Orchesters Innsbruck, ein Oboenkonzert. 

Aufgrund des großen Konzerterfolges mit Die schöne Müllerin wurde diese Aufnahme 2008 auch auf CD eingespielt.

  

Sang Ywoon Park (Bariton)

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Sang Ywoon Park, geboren am 29.12.1977 in Seoul, Südkorea, schloss sein Gesangsstudium mit Bachelor an der Sejong Universität in Seoul ab und war nach seinem Studium zunächst  Mitglied im National-Korean-Opernchor. Ein Höhepunkt war dabei ein Auftritt in Verdis "La Traviata" unter der Leitung von Roberto Tolomelli.
In Deutschland absolvierte er mit Auszeichnung das Aufbaustudium an der Musikakademie Kassel, und studierte danach, ebenfalls an der Kasseler Musikakademie, “Kammermusik-Gesang”. Während dieser Zeit war er auch von 2006 bis 2008 als Bariton Solist im Polizeichor Kassel e. V.
Zurzeit studiert er Konzertgesang im Studiengang “Master of Music” bei Alexander Stevenson an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal), wo er 2009 ein Vorsingen bei der "Jungen Kammeroper Köln e. V." gewann.
 Darüber hinaus nahm er an zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Prof. Gabriel Dobner, Seminar für Alte Musik, Prof. Barbara Schlick und Prof. Kurt Moll, teil.
Weitere Opernerfahrungen sammelte er 2009 in Kassel als Aeneas in Purcells "Dido und Aeneas" und als Buonafede in Haydns "Il mondo della luna" im Rahmen eines Hochschulprojektes am Landestheater Aachen unter der Leitung von Prof. Herbert Görtz.
Auch als Konzertsänger machte er in zahlreichen Städten wie z. B. Kassel, Göttingen, Münster, Wuppertal, Lippstadt usw. auf sich aufmerksam. Besonders großen Erfolg hatte er bei seinen Solo-Liederabenden "Die Winterreise" und "Die schöne Müllerin" von Franz Schubert und "Dichterliebe" und "Lenau-Lieder" von Robert Schumann in Kassel und Goslar, was zu regelmäßigen Einladungen zum Musikfest nach Goslar führt.

 

 

 

 

 

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